FS | Veranstaltung | Art | P/WP | ECTS | SWS | PL | SL | Turnus |
1 | Masterkurs zur arealen/sozialen/situativen Variation im Deutschen | M/V, Ü | P | 5 | 2 | | schriftlich oder mündlich | jährlich |
1 | Vorlesung aus dem Bereich Standardsprachen und Nicht-Standard-Varietäten in Europa | V | P | 2 | 2 | | schriftlich oder mündlich | jährlich |
1 od. 2 | Hauptseminar aus dem Bereich Standard/Nicht- Standard-Variation im Deutschen | S | P | 8 | 2 | schriftlich | | halbjährlich |
1 od. 2 | Hauptseminar aus dem Bereich Variation im sozialen Kontext | S | P | 80 | 2 | schriftlich | | halbjährlich |
Inhalte des Moduls | Das Modul legt wesentliche Grundlagen für das weitere Studium. Die vier Pflichtveranstaltungen haben dabei folgende Ziele: Der Masterkurs zur arealen/sozialen/situativen Variation im Deutschen, der als Mentorium, Vorlesung oder Übung realisiert werden kann, führt in Theorien und Modelle der sprachlichen Variation ein und schafft einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand. In der Vorlesung aus dem Bereich Standardsprachen und Nicht-Standard-Varietäten (z. B. Dialekte, Regionalsprachen) in Europa werden Theorien und empirische Forschungsergebnisse zur sprachlichen Variation auch außerhalb des deutschsprachigen Kontextes vorgestellt. Das Hauptseminar aus dem Bereich Standard/Nicht-Standard-Variation im Deutschen fokussiert die sprachlichen Verhältnisse in Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern und Regionen. Im Hauptseminar aus dem Bereich Variation im sozialen Kontexten werden Forschungsergebnisse der klassischen und modernen Soziolinguistik besprochen. Das Hauptinteresse liegt hier auf dem Zusammenhang zwischen sprachlicher Variation und sozialem Umfeld der Sprecher/Sprecherinnen. |
Qualifikationsziele und angestrebte Kompetenzen | - Kenntnisse über aktuelle Ansätze und Methoden zur Analyse von sprachlicher Variation;
- Fähigkeit, sprachliche Variation im Deutschen in arealer, sozialer und situativer Hinsicht zu beschreiben, zu interpretieren und in den Kontext der europäischen Sprachensituation einzuordnen.
- Verknüpfung der Beschreibungs- und Erklärungszusammenhänge mit modernen grammatischen, lexikalischen und soziolinguistischen Theorien zur sprachlichen Variation.
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Modulverantwortliche/r | Prof. Dr. Helmut Spiekermann |
Dauer des Moduls | zwei Semester |
Teilnahmevoraussetzungen | keine |
Verwendbarkeit des Moduls | Master of Arts in „Variation und Wandel in der deutschen Sprache“ |
Arbeitsaufwand des Moduls (Workload in Kontaktzeit und Selbststudium) | Masterkurs: 0,5 – 1 ECTS Kontaktzeit, 4 – 4,5 ECTS lektüregestütztes Selbststudium; Vorlesung: 1 ECTS Kontaktzeit, 1 ECTS Vor- und Nachbereitung der Sitzungen; Hauptseminare: 1 ECTS Kontaktzeit, 7 ECTS lektüregestützte Vor- und Nachbereitung der Sitzungen und Ausarbeitung der schriftlichen Prüfungsleistung. |
Sprache | Deutsch und englischsprachige Literatur |